Gastgeber aus Barver verabschiedeten sich von Gästen aus Lezay im Rahmen eines vergnüglichen Abends in Hemsloh

Barver (kmü) • Eine sehr abwechslungsreiche, informative und unterhaltsame Woche haben die Gäste aus Lezay und die deutsche Gastgeber aus Barver am Freitagabend mit einem gemütlichen Zusammensein bei Wein, Bier und einem Büfett im "Schützenhof" in Hemsloh abgeschlossen. Es war gleichzeitig der Abschied, denn am Samstagabend traten die Franzosen den Heimweg an.

34 Jahre alt ist die Freundschaft zwischen dem französischen Lezay und dem deutschen Barver. Im kommenden Jahr, sagte der „Reiseführer" der Gäste, Marc Gerard, zu Beginn des Abends, solle der 35. Partnerschaftsgeburtstag in Lezay gefeiert werden. Dazu lud er insbesondere auch die Gründungsmitglieder ein, zu denen aus Barver Reinhard Ehrich und Fritz Bunte gehörten. Beide waren auch am Freitagabend dabei.
Hans-Hermann Borggrefe, Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses der Gemeinde Barver, erinnerte in seinen Grußworten an die gemeinsame Woche, die wieder dazu gedient habe, bestehende Freundschaften zu vertiefen und neue zu schließen. Darüber hinaus sei mit dem Besuch des Kernkraftwerks (KKW) in Lingen die Diskussion zum Thema Energieerzeugung aus Atomstrom und regenerativen Energien in Schwung gekommen. Ein Thema „das uns sehr interessiert", wie Marc Gerard bestätigte. Deshalb sei jeder Aufenthalt hier auch „eine Bereicherung für Groß und Klein".
Den Organisatoren der Partnerschaftswoche in Deutschland statteten Borggrefe und Gerard einen besonderen Dank ab. Insbesondere nannte Borggrefe auf deutscher Seite Marianne Schlake, die zusammen mit Inge Ehrich, Ilse Lampe, Helga Winkelmann-Bünte und Monika Oldewage sich um die von Lezay dem Ort geschenkte Erinnerungstafel kümmert und diese zu Weihnachten und Ostern besonders schmückt.
Nach den wenigen Worten zu Beginn des Abends, die von Yan Couve vom Deutschen ins Französische und umgekehrt übersetzt wurden, ging es zum gemütlichen Teil über. Ein umfangreiches Büfett wartete auf Gäste und Gastgeber. Es gab reichlich Gegrilltes vom Rost, dazu Salate, Brötchen und frisches Gemüse.
In Gesprächen wurde auf die abwechslungsreiche Woche zurück geblickt. Sie hatte (nach Ankunft am Sonnabend und dem Familientag am Montag) mit dem Ausflug zum Kernkraftwerk Lingen begonnen. Dem schloss sich eine Besichtigung des Moormuseums Großhesepe an. Nach einem weiteren Familientag besichtigten Franzosen und Deutsche am Donnerstag sowohl die Bonbon-Fabrik „Fisher Fine Sweets" und Lloyd-Schuhe in Sulingen. Am Nachmittag folgten eine Stadtbesichtigung dort und ein Besuch in der „Rats-Apotheke".
Am Freitag hatten sich Gäste und Gastgeber vor dem Abschlusstreffen im „Schützenhof" zur Besichtigung der Biogasanlage von Kriesmann & Lampe aufgemacht. Außerdem waren sie vom Wanderwart des Heimatvereins der Samtgemeinde Rehden, Hermann Schmidt, zu einer kurzen Wanderung ab der Schützenhalle aufgebrochen. Abgeschlossen wurde der Franzosenbesuch am Sonnabend mit viel Entspannung in den Familien, ehe sich am späten Abend die Gäste auf den Weg zurück nach Frankreich machten.
Ein Wiedersehen wird es spätestens zum 35. Geburtstag der Partnerschaft im nächsten Jahr in Frankreich geben.